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DAS FRAUNHOFER IMW

UNSER PART IM PROJEKT AGRI 4 POWER

Das Fraunhofer IMW Leipzig erforschte die Wirtschaftlichkeit und mögliche Geschäftsmodelle für das Agri4Power-Konzept. Für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen wurde gemeinsam mit dem DBFZ ein Tool entworfen, mit dessen Hilfe Wirtschaftlichkeitsaussagen getroffen werden können. Für die Geschäftsmodellentwicklung wurden Workshops mit internen und externen Partnern durchgeführt, dabei wurden verschiedene Aspekte der Kombination PV und Landwirtschaft behandelt.

 

Das Fraunhofer IMW blickt auf vierzehn Jahre angewandte, sozioökonomische Forschung und Erfahrung am Standort Leipzig zurück. Für den langfristigen Erfolg von Kunden und Partnern aus Wirtschaft, Industrie, Forschung und Gesellschaft entwickeln die Ökonomen von Fraunhofer wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer IMW erforschen und entwickeln Strategien, Strukturen, Prozesse und Instrumente:

  • für den Transfer von Wissen und Technologien zwischen Organisationen,

  • das Umsetzen von Wissen in Innovation und

  • das Verstehen und Gestalten der zugehörigen Rahmenbedingungen.

 

Als Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa MOEZ, 2006 gegründet, bündelt das Institut seit 2015 seine Expertise und sein Leistungsangebot Internationalisierung und Wissensökonomie unter dem neuen Namen Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW. 

HINTERGRUND

 
Das Projekt »Nachhaltige Kombination von bifacialen Solarmodulen, Windenergie und Biomasse bei gleichzeitiger landwirtschaftlicher Flächennutzung und Steigerung der Artenvielfalt«, kurz: BiWiBi adressiert verschiedene, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gleichzeitig:

  • Das Erarbeiten marktwirtschaftlicher Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien

  • Die Flächenkonkurrenz zwischen Energie- und Nahrungsmittelerzeugung

  • Sowie das Artensterben insbesondere von Bestäubern

 

Durch eine gemeinsame Nutzung und eine energetische Bewirtschaftung von Blühstreifen entsteht ein neues Konzept der Flächennutzung im ländlichen Raum.

 
PROJEKTBESCHREIBUNG
 

Ziel des einjährigen, öffentlich geförderten Projekts ist die Sammlung und Beantwortung interdisziplinärer Fragen rund um das Konzept. Dazu bündeln die Projektpartner ihre Kompetenzen.

Das Fraunhofer IMW Leipzig erforscht die Wirtschaftlichkeit und mögliche Geschäftsmodelle. Das DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum untersucht die Landwirtschaftliche Nutzung, die Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt die ökologischen Aspekte und das Helmholtz-Zentrum Umweltforschung UFZ die Akzeptanzaskepte. Next2Sun und Terrawatt die Planungsgesellschaft unterstützen das Projekt als assoziierte Partner mit ihrer Kompetenz für Solar- und Windkraftanlage. Das Gut Krauscha in der Lausitz berät das Projekt mit praktischem Know-How aus der ökologischen Landwirtschaft.